Grüß’ Gott in Kreuth

Kreuth ist 123 Quadratkilometer groß und erstreckt sich mit 17 Ortsteilen vom Tegernsee durch das weite Flußtal der Weißach bis zur Landesgrenze nach Tirol in einer Höhenlage zwischen 800 und 1800 m. 1971 wurde Kreuth mit dem seltenen Prädikat "Heilklimatischer Kurort" in Anerkennung seiner Bedeutung im Dienste des erholungssuchenden Gastes ausgezeichnet.

Kreuth hat alles, was der Mensch zur "Regeneration" braucht. Die Ozonquellen der unmittelbar angrenzenden Nadelwälder und das voralpine Reizklima sind beste Bedingungen für einen Kurerfolg. Aber nicht nur die Höhenlage, die saubere Luft und das Klima sind die Kurfaktoren. Ein veränderter Tagesablauf, reichlich Bewegung im Freien, viel Schlaf und gute Vorsätze gehören dazu.

Die heile unverfälschte Welt - hier gibt es sie noch: Kreuth ist eine altbayerische Kulturlandschaft in der sich Tradition und Moderne harmonisch begegnen. Hier merkt man, dass Natur und Kultur zusammengehören. Man pflegt das Brauchtum über Generationen hinweg, seien es die Tracht, der Volkstanz, der Schuhplattler oder die überlieferte Volksmusik. Gerne feiert man hier die Trachten- und Waldfeste bei einer zünftigen Maß Bier, einem Brathendl oder einem Radi. Jeder ist herzlich willkommen, Mitmachen und Dazugehören ist hier das Motto. Zu jeder Jahreszeit wird aufgespielt, gesungen und getanzt. Musik-, Tanz- und Heimatabende gehören zum festen Bestandteil des Kreuther Veranstaltungskalenders.

Kreuth, der Grenzort zu Tirol, der mit seinem Reizklima zum „Heilklimatischen Kurort“ eingetragen ist.

Berühmt ist Kreuth durch das 2 km vom Dorf Kreuth entfernte Wildbad Kreuth. Hier wurde im 14. Jhd. Eine Heilquelle entdeckt. Im Jahr 1818 erwarb König Max i. Joseph das im Rahmen der Säkularisation in Privathände geratene Bad und errichtete im Jahr 1820 eine Kuranstalt im herrschaftlichen Stil, die sehr bald zum Treffpunkt der Hocharistokratie Europas wurde.
Seit 1974 dienen die Gebäude, die nach wie vor im Besitz des Hauses Wittelsbach sind, der Hanns-Seidel-Stiftung als politische Bildungseinrichtung.

Ein weiteres Wahrzeichen ist das Schloss Ringberg, dessen Bau 1912 durch Herzog Luitpold in Bayern begonnen wurde und da dieser kinderlos blieb an die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften vererbte. Weiters zur Geschichte von Kreuth ist noch kurz die Ent-deckung und der folgende Abbau des „Tegernseer Marmors“ 1683 im Ortsteil Enterbach zu erwähnen.

Heute bietet die Gemeinde ein großes Angebot an Freizeiteinrichtungen – Wanderwege, Langlauf-loipen, Warmfreibad – und Kulturveranstaltungen – Oleg-Kagan-Musikfest, Heimatabende, Waldfeste. Jedes Jahr, seit 1442, findet am 6. November die Leonhardifahrt statt.

Zu dem anerkannt guten Klima gesellen sich eine Reihe von Eigenschaften, die den guten Ruf des Kreuther Tales als Urlaubsgebiet und Feriendomizil rechtfertigen. Urlaub in Kreuth bedeutet: Ruhe, Erholung und bayerische Gemütlichkeit.

Sie finden darüber hinaus nahezu unerschöpfliche Sportmöglichkeiten im Ort und in der nächsten Umgebung.

Hier ein paar Beispiele zur Anregung: Angeln, Ballonfahren, Bergsteigen, Drachenfliegen, Golfen, Kegeln, Klettern, Minigolfen, Paragliding, Radfahren, Reiten, Schwimmen, Tennis, Wandern, Langlaufen, Rodeln, Skifahren.

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