Tegernsee

Grüß’ Gott in Tegernsee

Am sonnenreichen, windgeschützten Südostufer des gleichnamigen Sees liegt Tegernsee. Mit ihrer mehr als 1200jährigen Kulturgeschichte, ihrer Tradition und Gastlichkeit bietet die Stadt Tegernsee alle Voraussetzungen für erholsames und erlebnisreiches Wohnen.

Tegernsee hat in seinem Zentrum leichte Hanglage und nach Tegernsee-Süd etwas ebeneres Gelände. In der Höhenlage von 732 bis 900 m ü.d.M. beginnen zum Teil bereits im Ortszentrum herrliche Spazier- und Höhenwanderwege. Weiter in die Höhe schließen sich lichte Wälder und Wiesenflächen an, durch die Wanderungen bis zu den Tegernseer Hausbergen Neureuth (1264 m) oder Galaun und Riederstein (1207 m) führen. Kurpark und Länd-Anlage bieten, wie auch die Seeuferwege Ruhe und Erholung.

Sehenswert sind Landschaft, See und Berge, aber auch verschiedene Gebäude, Kirchen, Kapellen oder Denkmäler laden zu einer Besichtigungstour ein. Als erstes wäre hier des ehemalige Benediktinerkloster mit der berühmten Barockkirche St. Quirin zu nennen, bekannt auch als Sommerresidenz der Wittelsbacher, oder das weithin beliebte Bräustüberl zur Stärkung von Leib und Seele, die verschiedenen Museen, sowie Ganghofer-Haus, Stieler-Haus, Ludwig-Thoma-Haus und das Olaf-Gulbranson-Museum

Schon die Tegernseer Mönche veranstalteten alljährlich im Mai ein großes Fest, das sie „Bergkreation“ nannten. Heute wird die Festtradition fortgeführt, z.B. mit der „Tegernseer Woche für Kultur und Brauchtum“, mit Wald- und Seefesten, Konzerten, Ausstellungen, Theater u.v.m.

Der Besuch eines Schlosskonzertes im Barocksaal im Schloss wird zu einem Erlebnis. Über das ganze Jahr hin finden dort hochwertige Konzerte statt. Für Unterhaltung und Kurzweil sorgt auch die Tegernseer Blaskapelle bei den regelmäßigen Kurkonzerten im Kurgarten. Dies sind nur einige Beispiele des kulturellen Angebotes in Tegernsee. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Aufführungen des Tegernseer Volkstheaters.

Kultur und Brauchtum in Tegernsee sind eng verbunden mit der ereignisreichen Geschichte. Seit der auf 746 datierten Gründung des Benediktinerklosters durch die beiden adeligen Brüder Adalbert und Otkar bis zur heutigen Zeit hat Tegernsee viel hervorgebracht, aber auch viele berühmte Einwohner und Gäste beherbergt. Mit besonderer Aufmerksamkeit wird das kulturelle Erbe zum einen aus der Klosterzeit, zum anderen aus der Zeit der Wittelsbacher gepflegt und geehrt.

Mit der französischen Revolution beginnt ein neues Kapitel der Tegernseer Geschichte. Die Säkularisation 1803 besiegelt das Ende der bayerischen Klöster. Während anderenorts Jahrzehnte später wieder neue Klöster entstehen, wird Tegernsee 1817 wittelsbachische Sommerresidenz und somit wieder Mittelpunkt europäischer Entwicklung. Der Hochadel, Herzöge, Prinzen, Könige und Kaiser treffen sich am Tegernsee. Viele Künstler, Maler, Dichter, Komponisten und Musiker, besuchten Tegernsee und das Tal, oder ließen sich hier nieder.

Für einen zünftigen Frühschoppen mit Weißwurst ist ein Besuch im traditionsreichen Bräustüberl unumgänglich. Die Braukunst mit Einfluss der Mönche aus dem Uralt-Kloster, das einst größter Grundbesitzer im alten bayerischen Kurfürstentum war, wird heute fortgesetzt und gehört dem Herzog von Bayern.

"Wer in das gewölbte Bräustüberl der einstigen Benediktiner tritt, dem mögen in einer glücklichen Stunde wenigstens die niederen Weihen altbayerischer Lebenskunde gereicht werden." Eugen Roth, Publizist und Schriftsteller (*1895 in München, 1976 in München)

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